Der tägliche Wahnsinn hat Methode

 



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Ich will ein Affe sein ...

Kennt Ihr diese drei Affen noch?

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen?

 

Ich wäre schon froh, wenn ich einer davon sein könnte.

Nichts hören wäre toll. 

Blöde Kommentare, unqualifizierte Äußerungen, gedankenlose Phrasen oder einfach nur der alltägliche Blödsinn, gemischt mit der Vergewaltigung der deutschen Sprache durch - zumeist - jüngere Exemplare der Gattung Homo sapiens stupendis ...

Einfach rechts rein, links raus.

 

Oder nichts sehen.

Da brauche ich keinem was erzählen, die Oma an der Kasse, die in der Mittagspause mit Centstücken zahlt, die Mutter, die ihr Kind wie ein Paket hinter sich her zieht, der Kollege, dessen Hauptaugenmerk auf dem Verdecken der beginnenden Glatze liegt - da möchte man Blind sein. Das Elend lauert an jeder Ecke.

 

Der letzte Affe hätte auch Vorteile. Nichts sagen.

Weil ich keiner der beiden oberen Affen bin, will mir oft ein Kommentar rausrutschen. Nur mit höchster Anstrengung gelingt es mir oft, die Erziehung vor die Ehrlichkeit zu stellen. Ich knirsche - wie 99 % meiner Mitbürger - leise mit den Zähnen und halte den Mund, weil die Aussage: "Jetzt nehmen Sie den verdammten Zehn-Euroschein und hören sie auf, drei Tage nach Kleingeld zu fischen, die Leute hinten in der Schlange wetten schon, ob sie vorher oder nachher abnippeln!" - die gehört sich einfach nicht. Das ist böse, sehr böse und gemein. Leider auch erschreckend ehrlich.

Deshalb halte ich den Mund und fühle mich dabei oft, als würde ich mich selbst quälen. 

Wie gut, dass wir alle Erziehung genossen haben. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder offen sagt, was er denkt?

Nirgends, die anderen würden es einfach nur wissen und vielleicht - nur vielleicht - ihr Handeln überdenken.

Leider bin ich keiner der drei Affen.

In diesem Sinne: Augen zu und Gute Nacht. Dann wissen wir wenigstens, warum es zappenduster ist.

29.7.14 23:28


Menschen sind ... berechenbar

Guten Abend,

 

ja, ich sollte es besser wissen. Gutgläubigkeit und Vertrauen wird nicht belohnt. Und obwohl man immer denkt, man hätte schon alles durch, fällt man doch wieder auf irgendein Versprechen oder eine Aussage herein. Und dann ärgert man sich tierisch.

Heute erst, ich erspare Euch langweilige Details, wurde ich mal wieder mit der Nase darauf gestoßen, dass Alter nicht davor schützt, doch in diese Falle zu tappen. 

Zuerst habe ich mich geärgert, da ich Vertrauen hatte, an den Wahrheitsgehalt glauben wollte, mich darüber gefreut hatte und schon die ein oder andere Hoffnung hatte ... MOMENT!

Genau da lag der Fehler! Ich habe mich gefreut, ich habe geglaubt und ich hatte Hoffnung. Und zwar in etwas, was mir versprochen wurde.

Hach, Leute, wir fallen nicht auf andere Menschen herein. Wir fallen jedesmal in genau die Grube, die wir uns selbst graben. Und erlauben anderen, uns die Schaufel freundlich zu reichen und uns beim graben zuzusehen. Wir hören sogar noch auf die gut gemeinten Tipps, wie wir unsere Grube graben sollen.

Ergebnis meiner heutigen Selbsterkenntnis? 

Das nächste Mal, wenn ich eine Schaufel benutze, habe ich definitiv die passende Leiche dabei.

Und wenn man will, das man etwas hinbekommt, muss man es selbst in die Hand nehmen.

In diesem Sinne - Augen zu und gute Nacht. Dann wissen wir wenigstens, warum es zappenduster ist.

28.7.14 21:02


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